Gefahren des elektrischen Stroms

(Dangers of electric current)

Allgemeines

Menschliche und tierische Körper leiten den elektrischen Strom.

Der Strom bewirkt Verbrennungen,
ebenso Verkrampfung der Muskeln,
wodurch der Verunglückte unfähig ist
die Berührungsstelle wieder loszulassen.

Fließt ein Wechselstrom über das menschliche Herz,
so schlägt es sehr rasch und unregelmäßig,
es entsteht das sogenannte
>> Herzkammerflimmern <<.

Als Folge davon fallen die
Herztätigkeit und die Atmung aus.

Das Blut fließt nicht mehr durch den Körper und
der Tod tritt ein.

 

Stromfluss über den menschlichen Körper …

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Stromfluss über den menschlichen Körper

Entscheiden für die Folgen eines elektrischen Unfalls
ist die Größe des Stroms,
welcher beim Berühren unter Spanung stehender Teile
(z.B. durch einen Isolationsfehler)
durch den menschlichen Körper fließt.

Aus Erfahrung weiß man,
das schon ein Strom von 50mA den Tod herbeiführen kan,
wen dieser Strom seinen Weg über das Herz nimmt.

Der durch den Körper fließende Strom
hängt von der Spanung ab und
vom Widerstand des menschlichen Körpers.

Dieser Widerstand setzt sich aus dem
Widerstand des Körpers und
den Übergangswiderständen an der Stromeintrits- und
Stromaustritsstele zusammen.

Die Übergangswiderstände sind von den
äußeren Verhältnisen abhängig.

So haben trockene Haut und trockene Kleidung
einen großen Widerstand, Feuchtigkeit
(z.B. Schweiß oder naser Fußboden) veringert den Widerstand.

MERKE:

Übergangswiderstände und Körperwiderstand

bilden eine Reihenschaltung.

Für den Gesamtkörperwiderstand und

Übergangswiderstand wird häufig

ein Mindestwert von

1000 Ω angenomen.

U = I * R = 50 mA * 1000 Ω = 50 V

 

Wann ist der elektrische Strom
über den menschlichen Körper gefährlich?

Stromstärken bis etwa 50mA kann der menschliche Körper
kuerzzeitig ertragen.

Bei einen Gesamtkörperwiderstand von 1000 Ω
ergibt sich eine Spannung von 50 V.

Als gefährlich gelten:

► Wechselspannungen größer 50V

oder

► Gleichspannungen größer 120V

Genauere Untersuchungen haben ergeben,
dass auch Spannungen unter 50V gefährlich sein können,
wenn der Strom längere Zeit
durch den menschlichen Körper fließt.

Als ungefährlich gelten Wechselspannungen kleiner 25V und
Gleichspannungen kleiner 60V.

Einwirkungen des elektrischen Stromes
auf den menschlichen Körper

(Quelle: DIN IEC/TS 60479-1 – VDE V 0140-479-1:2007-05)

Bereich 1

Normalerweise keinerlei Auswirkungen und
Reaktionen bis zur Wahrnehmungsschwele.

Bereich 2

Normalerweise keine schädlichen
physiologische Wirkungen bis zur Loslassgrenze.

Bereich 3

Normalerweise keine Organschäden zu erwarten.
Mit zunehmender Stromstärke und
Zeitdauer der Stromeinwirkung reversible
Störungen der Reizbildung und Reizleitung
im Herzen zu erwarten,
einschließlich Vorhofflimern und vorrübergehendem
kurzeitigen Herzstilstand.
Im Bereich längerer Einwirkdauer oberhalb der
Loslassgrenze sind
Muskelkontraktionen und
Atemschwierigkeiten wahrscheinlich.

Bereich 4

Herzkamerflimern wahrscheinlich.
Mit zunehmender Stromstärke und Einwirkdauer
pathophysiologische Effekte wie Herzstillstand,
Atemstillstand und
schwere Verbrennungen
zusätzlich zu den Wirkungen im Bereich 3.

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